Golfreisen Bayern

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Golfurlaub in Bayern

Großartige Residenzen – großes Golf

Von Nordbaden in Baden-Württemberg ziehen sich die touristischen Straßen wie Nibelungenstraße und Burgenstraße durch den Odenwald hinüber ins fränkische Bayern und münden ein oder laufen parallel mit der Straße, an der viele Schlösser und großartige Residenzen liegen und die deshalb auch Straße der Residenzen genannt wird. Dieser Weg voller Kunst und Kultur, der mehr oder weniger entlang des Mains von Aschaffenburg über Würzburg und Schweinfurt nach Coburg, Hof und Bayreuth führt, sich dann über Bamberg nach Nürnberg begibt, um dann nach Ansbach, Ingolstadt und Regensburg zu weisen, schließlich Landshut zu berühren, um im niederbayerischen Burghausen zu enden, zeigt fast alles, was Bayern zu bieten hat. Er ist trotz seiner landschaftlichen Reize und kulturellen Vielfalt und Höhepunkte unverdientermaßen fast in Vergessenheit geraten. Mit dem Assistenzschwung von Golf soll nun dieser Straße der Residenzen, wo man zu Gast in herrschaftlichen Schlössern sein kann, nicht nur wieder zu altem Glanz verholfen werden, sondern dieser großartigen touristischen Route eine neue und zusätzliche Attraktivität verliehen werden.

Informationen zu Franken und Nürnberg finden Sie in den separaten Unterpunkten!

Thermen, Golf und Walhalla

Von Neuburg aus lässt uns die Donau jetzt nicht mehr los. Von Ingolstadt nach Regensburg begleiten uns alte Stadtmauern in Neustadt a.d. Donau, Burgen in Vohburg und Thermalquellen aus der Römerzeit in Bad Gögging und alte Kastelle in Eining. In Weltenburg, wo das älteste Kloster Bayerns steht, erlebt man den Donau-Durchbruch durch das Gebirge der Alb. Über Kelheim thront die mit Kolossalfiguren geschmückte Befreiungshalle, von denselben Baumeistern errichtet wie die wenige Kilometer flussabwärts in Donaustauf erbaute Ruhmeshalle Walhalla. Bad Abbach bietet wiederum Schwefelquellen an, die schon die Römer kannten, und mit dem Golfclub Bad Abbach-Deutenhof einen Golfplatz, der in landschaftlich schöner Umgebung auf leicht hügeligem Terrain liegt und mit seinem zusätzlichen Akademieplatz über ideale Trainingsbedingungen verfügt.

Bevor man Regensburg erreicht, stimmt zunächst der Golfplatz des Clubs Regensburg Sinzing auf die viertgrößte Stadt Bayerns ein, die in ihrer Bebauung eine noch immer mittelalterliche Stadt ist. Der Platz liegt auf einem 100 ha großen Areal mit langer geschichtlicher Tradition, ca. 10 km von Regensburg entfernt. In Regensburg, über 2000 Jahre alt und als römisches Legionärslager gegründet, war der alte Kornmarkt Mittelpunkt des Kastells. Eine Fülle historischer Bauten ist erhalten. Patrizierhäuser aus dem 13. Jahrhundert erinnern mit ihren Geschlechtertürmen an toskanische Vorbilder. Die Steinerne Brücke über die Donau mit 16 Bogen auf 310 Metern Länge ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst, war 800 Jahre lang der einzige Donauübergang weit und breit. Direkt daneben lädt die urige „Historische Wurstküche“ zu Würstel und Kraut. Mit rund 1400 mittelalterlichen Baudenkmälern gilt Regensburg als besterhaltene mittelalterliche Großstadt und wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen.

Neun Kilometer östlich von Regensburg liegt über der Donau die bereits beschriebene „Walhalla“, auf Wunsch König Ludwigs I. von Bayern 1842 erbaute und dem griechischen Parthenon-Tempel nachgebildete Ruhmeshalle für tote Geistesgrößen. Wenige Kilometer davon entfernt befindet sich der Golfplatz des Golf- und Landclubs Regensburg, was beweist, dass Golf und Geist eng miteinander verbunden sind. Beim Clubhaus mit holzgetäfelten Räumen, Fayencekaminen und Schlossterrasse handelt es sich um das 1885 erbaute Jagdschloss der Fürsten zu Thurn und Taxis. Demzufolge kann der Course, der inmitten einer englischen Parklandschaft liegt mit einem bis zu 300 Jahre alten Baumbestand aufwarten. Der Platz bietet einen wunderbaren Ausblick über das Donautal und ist für Golfer jeder Spielstärke eine Herausforderung.

Hier beginnt auch der Bayerische Wald mit seinem Naturpark und die Bayerische Ostmarkstraße, die wieder hinaufführt bis zum Fichtelgebirge. Der Kreis des bayerischen Ostens hat in Bayreuth und Hof mit Golf begonnen und sich an der Ruhmeshalle bei Regensburg mit Golf geschlossen. Golfbälle sind eben rund!

Golfszenen in Niederbayern

Südlich von Regensburg und der Donau erstreckt sich Niederbayern. Mittelpunkt der Region direkt im Süden von Regensburg ist Landshut. Das Münster St. Marien – mit dem 133 Meter hohen Backsteinturm als höchstem der Welt – und Burg Trausnitz überragen die schöne Herzogstadt und ihren mittelalterlichen Kern. Alle vier Jahre (erst wieder 2009) wird in den Mauern der Stadt die berühmte Landshuter Fürstenhochzeit von 1475 nachgefeiert, bei der Georg der Reiche die polnische Königstochter Hedwig ehelichte. Allerdings auch bereits vorher sollte man Landshut besuchen und auf alle Fälle mit Golf im Golfclub Landshut verbinden, er bietet eine technische und strategische Herausforderung mit teilweise sehr langen Bahnen.

Von der Isar kurz hinunter nach Vilsbiburg, das im Stadtnamen den Namen des Flusses und das Vorhandensein zweier Burgen miteinander verbindet. Dann begeben wir uns zurück nach Landshut, um dem Lauf der Isar zu folgen, die bei Deggendorf in die Donau mündet. Hier steht am Rande des Bayerischen Waldes wieder Golf auf dem Programm, um am Südende des Mittelgebirges, in Passau dann wieder Kultur und Golf als Wahlverwandtschaft zu betrachten.

Perle Passau

Passau, am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz, von Alexander von Humboldt „zu den sieben schönsten Städten der Welt“ gezählt, stellt mit Sicherheit eine der strahlenden Perlen Bayerns, ja ganz Deutschlands dar. Seine Lage gefiel wohl auch schon den Kelten, die hier früh siedelten. Der Einfluss der Passauer Bischöfe reichte im Mittelalter bis nach Ungarn. Der massige Passauer Doms St. Stephan wurde bereits im 8. Jahrhundert gegründet, aber erst im 17. Jahrhundert vollendet. Imposant auch die Domorgel, mit 17.700 Pfeifen und 232 Registerzügen die größte der Welt. Ohne Golf geht es natürlich auch in Passau nicht: Donaugolfclub Passau-Raßbach heißt die Anlage, auf der man gespielt haben sollte. Die 24-Loch Anlage ist ein herausfordernder Platz. Er wurde nach internationalem Standardmaß gebaut und liegt auf einer nach Süden hin offenen Hochfläche. Ein Besuch im Bayerischen Wald ist nicht nur wegen der Landschaft zu empfehlen, sondern auch wegen dem Golf- und Landclub Bayerwald, dessen 18-Loch-Platz in Waldkirchen von einer malerischen Landschaft umrahmt wird und für jeden Golfer eine Herausforderung darstellt. Er fordert mit seinem abwechselndem Wald- und Wiesengelände höchste Konzentration.

Informationen zur Golfregion Bad Griesbach finden Sie im separaten Unterpunkt!

Wallfahrt und feste Burg

Von Bad Griesbach aus führt der Weg direkt über Bad Füssing zum Thermengolfclub Bad Füssing-Kirchham an die österreichische Grenze. Hier bewegen wir uns schon im Voralpenland, einer Landschaft, die einfach nur schön und von geradezu wunderbaren kleinen Orten mittelalterlicher Provenienz geprägt ist. Der absolut ebene und leicht zu begehende Golfplatz geizt nicht an sportlich anspruchsvollen Herausforderungen für alle Leistungsstärken.

Zurück zur Straße der Residenzen, die wir bei Neuötting am Inn wieder erreichen. Neuötting liegt auf dem Steilrand der Innterrasse am rechten Flussufer und ist fast übergangslos mit dem benachbarten Altötting verbunden. Mittelpunkt ist der Stadtplatz, wo Laubengänge mit Grabendächern zu finden sind, von denen einige noch aus dem 15. Jahrhundert stammen. Beherrschendes Bauwerk ist die in dunkelroter Backsteingotik (es gibt sie also nicht nur im Norden) aufgeführte Pfarrkirche. Altötting ist der bedeutendste Marienwallfahrtsort im deutschsprachigen Raum und wir alljährlich von einer halben Million Menschen besucht.

Mittelpunkt des schon um 800 als karolingische Pfalz erwähnten Ortes, der als eine der ältesten Kultstätten Europas gilt, ist der weite Kapellplatz um die von Akazien umstandene Gnadenkapelle. Altötting, der Wallfahrtsort, und Burghausen, die größte Burg, wollten auch in golferischer Hinsicht nicht sparen. Ihren Superlativen fügten sie auch noch einen Golfclub Altötting-Burghausen hinzu, der an verschiedenen Orten über zweimal 18 Löcher verfügt, die Anlage Piesing und Falkenhof, die beiden nicht nur einen Besuch wert sind, sondern ganz besonders gerne Besucher willkommen heißen. Die 18 Spielbahnen von Piesing liegen um das Barockschlösschen Piesing auf drei Landschaftsterrassen, die durch Bäche, Seen, Weiher und Mulden dem sportlichen Können des Golfers alles abverlangen. Daneben bietet der 9-Loch-Platz der Anlage Falkenhof, charakteristisch in die Innauen eingepasst, eine Herausforderung mit hohem Stellenwert zur Erholung.

Vor der finalen Fahrt auf der Straße von Burghausen/Altötting in den Chiemgau sei ein Abstecher nach Wasserburg am Inn empfohlen. Das liegt zwar 60 Kilometer entfernt, doch dafür ist der Abstecher einer der lohnendsten auf der ganzen Route. Allein die kurvenreiche Fahrt am Inn entlang ist ein Erlebnis. Dann die Stadt Wasserburg, deren Altstadt sich auf einer Halbinsel zusammendrängt, die von einer Innschleife gebildet wird. Der Zugang führt von Westen her über einen Bergrücken, auf dem die alte Burg den Eingang zur Stadt schützt. Im Südosten führt eine malerische holzverkleidete Eisenbrücke zum rechten Flussufer. Die den Inn säumende Häuserfront links vom Brucktor gehört zu den meistfotografiertesten Ansichten bayerischer Städte. Stattliche Fassaden prangen über den anheimelnden Laubengängen. Golf spielt man hier im Golfclub Wasserburg-Anholt. Die 18-Loch-Golfanlage wurde bereits 1972 in einer Parkanlage des Fürsten zu Salm-Salm angelegt, wobei der alte Baumbestand und das riedgedeckte Clubhaus der gesamten Anlage einen traditionellen Charme verleihen.

Von Wasserburg am Inn hinüber nach Waging am See. Auf der Strecke passiert man den Chiemgau, kann im Golfclub Höslwang im Chiemgau eine kleine Golfpause einlegen, um dann am Waginger See – er soll der wärmste Badesee Oberbayerns sein – zu verweilen.

Die Fairways des Golf Club Höslwang liegen dabei charmant eingebettet zwischen Chiemsee und Simssee inmitten der Chiemgauer Seenplatte. Neben der traumhaften Lage mit Blicken auf die Bergspitzen der Chiemgauer Berge (Abschlag in Richtung Kampenwand) bilden auch die vielen Wasserhindernisse und Teichlandschaften einen sportlichen Charakter.

Ein Zwischenziel unserer Golf-Reise durch Deutschland ist erreicht. Und im letzten Kapitel über Oberbayern und die Deutsche Alpenstraße werden wir nun den Kreis komplett schließen.

Golf vom Madonnenländchen bis zum Pfaffenwinkel

Wie die Perlen einer kostbaren Kette reihen sich fast parallel aber dennoch deutlich getrennt von der Straße der Residenzen in Bayern die Glanzpunkte der Romantischen Straße aneinander – jede ein Schmuckstück für sich. Prächtige Residenzen und verträumte Städtchen, höfische Pracht und mittelalterliche Fachwerkromantik lösen zwischen Würzburg und Füssen, Franken und dem Allgäu, einander ab. Zu diesen meist historischen Perlen haben sich in jüngerer Zeit gewissermaßen als natürliche Schmuckstücke großartige Golfanlagen gesellt, die die Route vom Madonnenländchen südlich von Würzburg zwischen Main und Tauber bis zum Pfaffenwinkel im Voralpenland und in die Alpen hinein noch interessanter machen und abwechslungsreicher gestalten können. Auf der Reise entlang der Romantischen Straße trifft man auf die Schule deutscher Baukunst, die ein ganzes Jahrtausend umfasst, um dann die Golfarchitektur des 20. Jahrhunderts bespielen und bewundern zu können. In diesem Sinne ist auch der Name der Straße zu verstehen. Romantik bedeutet hier: Lebendig gebliebene Vergangenheit, erfahrbare Geschichte, Kirchen und Klöster, Burgen und Schlösser, trutzige Stadtmauern und anmutige Marktplätze erinnern an die Lebensweise früherer Generationen – an Glanz und Glück, aber auch an Not und Elend im Wandel der Zeiten. Sogar die Romantische Straße selbst besitzt ihre Geschichte. Sie folgt nämlich weitgehend den alten Heerstraßen, die die Römer über die Alpen bis nach Augsburg und an den Limes-Grenzwall (UNESCO Weltkulturerbe) führten und die im Mittelalter als Handelswege ausgebaut wurden.

Die Romantik beginnt in Würzburg

In der alten Residenz- und Bischofsstadt Würzburg, von der im Zusammenhang mit der Straße der Residenzen schon die Rede war, nimmt die Romantische Straße ihren Anfang. Die Stadt bildet den glanzvollen Auftakt einer Route, die noch einige Glanzlichter setzen wird. Seinen Weltruhm verdankt Würzburg am Main vor allem zwei genialen Künstlern: dem Bildhauer Tilman Riemenschneider und dem Baumeister Balthasar Neumann. Hinein dann ins Madonnenländchen zwischen Main und Tauber, nicht ohne vorher dem Golfclub Würzburg noch einen Besuch abgestattet zu haben. Von mehr als der Hälfte der Spielbahnen genießt man einen hervorragenden Blick über Würzburg und die Festung Marienberg. Andere Bahnen verlaufen zwischen unberührter Natur und altem Baumbestand und lassen Golf zum Genuss werden. Unsere nächste Station ist Tauberbischofsheim, zwar schon auf württembergischen Gebiet gelegen, aber dennoch erwähnenswert als Zentrum des Herrgottsland oder Madonnenländchen der unzähligen Bildstöcke am Wegesrand, auf alten Steinbrücken oder von Häuserfassaden herunterlächelnden Madonnen. Dann aber über Bad Mergentheim nach Creglingen (hier steht ein berühmter Marienaltar von Riemenschneider in der Herrgottskapelle) und über die Berge nach Bad Windsheim, wo im Golfclub Reichsstadt Bad Windsheim wieder eine Golfpause eingelegt wird.

Rothenburg und der „Meistertrunk“

Nur wenige Kilometer sind es von hier bis Rothenburg ob der Tauber, dem Inbegriff der Romantischen Straße und des Bildes einer mittelalterlichen deutschen Stadt. Das Stadtrecht einer freien Reichsstadt erhielt Rothenburg im übrigem höchstpersönlich durch Kaiser Rudolf von Habsburg, dem ehemaligen Raubritter vom Rhein, im Jahre 1274. Etwa aus dieser Zeit stammt auch die Stadtmauer mit ihren Türmen und Toren, von der Rothenburg noch heute umschlossen wird. Man kann die Mauer auf einer Länge von 2,5 Kilometern begehen und hat dabei einen großartigen Ausblick und Einblick auf die Altstadt mit ihren Gassen und Winkeln. Von der Stadtmauer nicht einzusehen, in der St. Jakobskirche jedoch unbedingt sehenswert: der Blut-Altar mit der Passion Christi, eine meisterhafte Arbeit Tilman Riemenschneiders.

Die Straßen führen wie Sonnenstrahlen zum Marktplatz. Warum das Städtchen so gut erhalten ist, verrät der „Meistertrunk“ auf der Kunstuhr der Ratstrinkstube neben dem Rathaus: Der Verwüstung durch Tillys Truppen sollte die Stadt, die von Schweden im 30jährigen Krieg gehalten und verloren wurde, nur dann entgehen, wenn einer einen Humpen Wein in einem Zug leeren konnte. 3,25 Liter volle Kanne – Bürgermeister Nusch hat es geschafft. Somit blieb die Stadt unberührt und der Nachwelt erhalten. Von hier sollte man sich einen Abstecher ins nahe gelegene Schillingsfürst gönnen: Der mit 543 m höchst gelegene Ort der Frankenhöhe liegt auf einem Bergvorsprung und ist vom Schloss Schillingsfürst überragt, einer großartigen Dreiflügel-Anlage, die mit wertvollen Sammlungen des 2. Kaiserreichs ausgestattet ist.

„Die Kinderzeche“ von Dinkelsbühl

Zurück zur Romantischen Straße, die jetzt bis Augsburg mit der Bundesstraße 25 identisch ist. Über die Frankenhöhe gelangt man nach Feuchtwangen, einem historischen Städtchen mit Kirche, Fachwerkbauten und romanischen Kreuzgängen. Dann geht es direkt weiter nach Dinkelsbühl, wo man im Schatten von Türmen und Mauern auf der Anlage des Golfclubs Romantische Straße Dinkelsbühl eine Rast einlegen und eine Runde spielen sollte. Der abwechslungsreiche und spieltechnisch anspruchsvolle Golfplatz liegt nur 3 km außerhalb der weltberühmten historischen Altstadt von Dinkelsbühl an der Romantischen Straße.

Die einstige freie Reichsstadt Dinkelsbühl hat als bedeutender Handelsplatz des Mittealters mit ihren Prachtbauten (St. Georg, der Stadtpfarrkirche, dem Alten Rathaus, dem um 1600 errichteten Deutsche Haus, einem der schönsten Fachwerkbauten der Region, dem Deutschordenhaus und dem alten Spital) heute noch große Bedeutung.

Es wird hier Mitte Juli auch „Die Kinderzeche“ gefeiert, ein Fest, das sehr starke Beziehungen zur Geschichte aufweist. Im 30jährigen Krieg, der hier tobte und der für die Bewohner überhaupt nicht romantisch war, wurde Dinkelsbühl im Jahr 1632 von der schwedischen Armee unter Klaus von Sperreuth angegriffen. Eine junge Frau versammelte spontan alle Kinder der Stadt um sich und zog unbewaffnet gegen das schwedische Heer. Dessen Heerführer, selbst Vater, verschonte angesichts dieses Wagemuts die Stadt, nahm ihr aber das Versprechen ab, dass dieser Tag jedes Jahr gefeiert werden sollte, was tatsächlich jährlich Mitte Juli auch geschieht. Weiter nach Süden über Oettingen und Nördlingen hinunter von der Fränkischen Alb über Harburg (eindrucksvolles Schloss, eine der größten und besterhaltenen Burganlagen Süddeutschlands) nach Donauwörth, wo die Wörnitz in die Donau mündet. Zu den schönsten und geschichtsträchtigsten Bauten gehört das Fuggerhaus, ein von der Augsburger Kaufmannsfamilie Fugger im Stil der Renaissance erbautes Stadtschloss mit hohen Zinnengiebeln in der Altstadt. Das Benediktinerkloster Heilig-Kreuz und die barocke Klosterkirche runden das Bild einer Stadt ab, die den Namen „Perle des Donautales“ wohl verdient hat. Nördlich der Donau lädt der Golfclub Donauwörth Gut Lederstatt zum Verweilen ein. Er liegt extrem stadtnah und trotzdem paradiesisch ruhig. Wie ein Hufeisen umschließt Wald von drei Seiten den Platz, der optimal in die hügelige Landschaft eingebettet liegt. Spielerisch lässt der Parcours keine Wünsche offen, kein Loch gleicht dem anderen und durch ein stetiges bergauf-bergab, unterbrochen von idyllischen Wasserhindernissen und einem ständig wechselnden Panoramablick ins Donautal, wird dieser Platz zum Erlebnis.

Augsburg, die Fugger und Golf

Augsburg gehörte über Jahrhunderte zu den führenden Städten Deutschlands. Sein Ursprung reicht bis in die Zeit der Römer zurück, als 15 v. Chr. der Feldherr Drusus an der Mündung der Wertach in den Lech ein Heerlager errichtete, aus dem sich rund 50 Jahre später die Stadt entwickelte. Die wirtschaftliche Blütezeit begann im Mittelalter, als im 15. Jahrhundert Augsburg zu einem Zentrum des Handels mit Italien und dem Orient wurde und sich als erste Stadt Deutschlands dem Geist der Renaissance öffnete. Diese Glanzzeit, die bis zum 30jährigen Krieg andauerte, hat das Bild der Stadt nachhaltig geprägt. Noch heute spürt man in der Altstadt einen Hauch der einstigen Größe, zu der nicht nur die mächtigen Kaufmannsfamilien wie die Fugger beigetragen haben, sondern auch das Handwerk und die Künste. Sehens- und besuchenswert der Dom, der Perlachturm, das Rathaus, einer der größten Rathausbauten in Deutschland, das Fuggerhaus als Stadtpalais, der Damenhof mit seinen eleganten Säulenarkaden, das Schaezler-Palais, einer der prächtigsten Barockbauten Augsburgs, in dem die Staatsgalerie untergebracht ist. Dann noch das alte Zeughaus und die ehemalige Benediktinerstiftskirche St. Ulrich und Afra mit dem markanten Zwiebelturm, einem der ersten Kirchtürme mit Zwiebelhaube. Aus Augsburg hinaus führen viele Tore. An der Ostseite der Innenstadt sind die alten Befestigungsanlagen am besten erhalten. Die Romantische Straße folgt ab Augsburg nach Süden der Bundesstraße 17. Am Naturschutzgebiet Siebentischwald vorbei führt der Weg durch das Lechfeld, auf dem im Jahre 955 die siegreiche Schlacht gegen die Ungarn (Hunnen, Nibelungen) stattfand. Nach diesem geographischen und historischen Begriff wurde auch einer der vielen Golfclubs im Einzugsbereich von Augsburg genannt, der Golfclub Lechfeld, möge für Sie, liebe Leser und Besucher dieser Anlage, Ihr Spiel nicht zu einer Schlacht ausarten. Es ist weniger der reizvoll gelegene, interessant zu spielende 9-Loch-Platz, dessen neun Seen, die als Wasserhindernisse ins Spielgeschehen eingreifen, sondern mehr das Geschichtsträchtige Terrain, den Kampfplatz „Lechfeld“ der hier ausgetragenen Hunnenschlacht, die den Reiz ausmacht. Im Südwesten der alten Fuggerstadt befindet sich noch ein weiterer Golfplatz, der sich zu spielen lohnen. Da wären die Fairways und Grüns des Golfclubs Augsburg – eine Anlage, auf denen der große Golfsport-Heros Augsburgs, Bernhard Langer, schon gespielt hat. Die Dominanz der über Jahrhunderte hinweg entstandenen bäuerlichen Kulturlandschaft ist überall spürbar. So werden auch heute noch weite Wiesenflächen zwischen den Fairways für Heu und Grummet gemäht, die Forstwirtschaft um den Platz herum darf als beispielhaft gelten.

Nun begleitet der Lech die Reisenden und führt sie direkt nach Landsberg und hinein in den Allgäu, wo überall schon die Alpen herüberleuchten. Barocke Baukunst beherrscht die Stadt, deren vielleicht wichtigstes Bauwerk die spätgotische Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist.

Barocke Einkehr

Der direkte Weg der Romantischen Straße führt nach Süden, wo man im sogenannten „Römerkessel“ südlich von Landsberg auf ein barockes Gasthaus aus dem 18. Jahrhundert trifft, das eine verlockende Einkehrmöglichkeit bietet. Nach dieser Stärkung bietet sich ein zunächst ein Abstecher nach Westen an, nach Bad Wörishofen. Südlich der Stadt werden die Golfer von der hervorragenden Anlage des Golf Clubs Bad Wörishofen erwartet.

Zurück zur Bundesstraße 17, der Romantischen. Schongau liegt weithin sichtbar auf einem Bergrücken. An die gute alte Zeit als wichtiger Handelsplatz erinnern noch der alte Mauerring mit seinem Wehrgang und vor allem das Ballenhaus, ein Lagerhaus, das später als Rathaus diente. Ein Abstecher von Schongau auf den Hohenpeißenberg sei geraten, nicht nur, weil dieser Berg seine Nachbarn um gut 400 Meter überragt, sondern weil man von seinem Gipfel aus elf Seen und nahezu die gesamte Kette der bayerischen Alpen überblicken kann. Rottenbuch ist die nächste Station an der Romantischen Straße, wo ein Augustiner-Kloster und die berühmte Stiftskirche Mariä Geburt steht, eine romanische Gründung mit einer gotischen Vollendung und Rokoko-Ausschmückung.

Golf nahe der „Wies“

Von Rottenbuch ist es nur ein Katzensprung zur berühmten „Wies“-Kirche (UNESCO Weltkulturerbe), die mit offiziellem Namen „Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Herrn auf der Wies“ heißt. „Wies“ nennt der Volksmund die Kirche, die einsam auf einer weiten Waldwiese gegenüber der dunklen Kette der Trauchgauer Berge steht. Eine Wiesenbäuerin hatte hier das Wunder bezeugt, dass im Jahre 1739 vom hölzernen Bildnis des gegeißelten Heilands echte Tränen gelaufen sein sollen. Die Kirche wurde 1745 gebaut. Das Innere des barocken Hauses überwältigt den Besucher durch seinen Farbreichtum, seine Formenvielfalt und die Lichtflut.

Man befindet sich jetzt in Steingaden, mittendrin in den Bergen. Und hier, umgeben von bewaldeten Höhen und auch schon Felsriesen, kann auch hervorragend Golf gespielt werden. Das gilt besonders für die Anlage des Golfclubs auf der Gsteig, Lechbruck am See. Allein das traumhafte Panorama mit Ausblicken auf die Bayrischen, Allgäuer und Tiroler Alpen besticht ist einen Besuch wert. Auf 796 m Höhe liegt der Platz inmitten von altem Baum- und Heckenbestand in natürlicher, typischer Allgäuer Voralpenlandschaft. Die 18-Loch-Anlage kann Golfer aller Spielstärken begeistern.

Romantische Höhepunkte in Schwangau

Bevor wir mit Füssen, dem romantischen Städtchen zwischen Schlössern, Bergen und Seen, das seinen Ursprung wahrscheinlich in der Römerzeit und mit dem Hohen Schloss ein wahres historisches und mit dem Musicalbau ein modernes Kunstwerk aufzuweisen hat, das Ende der Romantischen Straße erreichen, stehen uns noch mit den Schlössern des Märchenkönigs Ludwig II., Hohenschwangau und Neuschwanstein, zwei unbedingte Höhepunkte der Romantischen Straße bevor. Während Schloss Hohenschwangau, dekorativ mitten in die bewaldete Berglandschaft gebettet, tatsächlich einmal eine mittelalterliche Burg war, die Kronprinz Maximilian von Bayern 1833 als neugotisches Schloss wieder aufbauen ließ, hat mit Schloss Neuschwanstein, auf einem steilen Felsen an Stelle einer mittelalterlichen Burg errichtet, König Ludwig II. seiner Sehnsucht nach der Welt des Mittelalters in romantisierter Form Gestalt verliehen. Das Schloss wurde 1869 begonnen und war, als Ludwig II. 1886 starb, noch unvollendet. Das weiße Neuschwanstein wurde nach dem Vorbild der Wartburg gebaut und diente später mit seinen phantastischen Türmen und Zinnen wiederum als Vorbild für Cinderellas Traumschloss bei Walt Disney.

Deutsche Alpenstraße – Golf im Schatten hoher Gipfel

Die Deutsche Alpenstraße ist eine der ältesten Touristikstraßen, aber sie ist auch eine der unvollendetsten. Denn vom bereits 1927 gefassten Plan, die schönsten Partien der Allgäuer und der Bayerischen Alpen durch eine Ferien- und Panoramastraße zu verbinden, blieben viele Punkte bis heute unausgeführt. Manch’ kühner Traum zerrann – das ändert aber an der traumhaften Schönheit der touristischen Straße nichts.

Die Deutsche Alpenstraße verläuft abwechselnd zwischen Voralpen und Hochgebirge vom Bodensee bis zum Königsee und lässt alle Kleinodien der Landschaft am Saum der Allgäuer und Bayerischen Alpen miterleben, wenn sich auch die wahrhaft spektakulären Gipfel auf österreichischem oder Schweizer Territorium befinden. Dafür aber zieht sich eine Kette von großartigen Golfanlagen entlang der Alpen, die wiederum auf den anderen Territorien nicht vorhanden sind.

Drei Länder teilen sich den Bodensee. An seinem Ostende beginnt in Lindau die Deutsche Alpenstraße auf 400 Metern Seehöhe, die Berge mit schneebedeckten Gipfeln bieten eine ferne, aber traumhafte Kulisse. Doch nur 15 Minuten von der Stadt Lindau entfernt, in Scheidegg, rücken die Berge näher. Bei den Scheidegger Wasserfällen befindet man sich schon 800 Meter über dem Meer. Hier beginnt nun die vielleicht großartigste Panoramastrecke der Alpenstraße.

Zuvor aber sollte man sich die Freude gegönnt haben, im Golfclub Weißensberg gespielt zu haben. Wie aus dem Bilderbuch präsentiert sich die von Robert Trent Jones sr. zwischen die sanften Hügel der Voralpen modellierte Anlage. Der Parcours zählt zu den schwierigsten in Europa und bietet dem sportlichen Golfer die notwendige Spannung: lange und enge Fairways, fast 100 Bunker und zahllose Wasserhindernisse. Nach dieser Herausforderung bietet die große Sonnenterrasse einen traumhaften Blick auf die Schweizer Alpen.

Aber auch die Spielbahnen des Golfclubs Lindau-Bad Schachen sind einen Besuch wert.

Der Platz ist um das Schloß Schönbühl angelegt und begeistert die Besucher durch seine einmalige Lage und die fast ganzjährige Spielmöglichkeit. Die Fairways verlaufen durch uralten Baumbestand im Wechsel mit junger Bepflanzung. Allein für das 1. Loch sollte man sich vor dem Abschlag einige Minuten Zeit nehmen und den unvergleichlich grandiosen Blick auf den Bodensee und die Berge genießen.

Von Lindau aus öffnet das Allgäu seine Tore weit und bietet nun in fast ununterbrochener Folge immer neue weiträumige Landschaftsbilder. Im Norden wellt sich das Voralpenland, im Süden bauen sich die Berge des Bregenzer Waldes auf. Auf der Bundesstraße 308 geht es hinauf zum Rohrachberg und dort dann in Richtung Immenstadt. Vorher kommt man am Weiler-Simmerberg vorbei. Hier sollte man sich die alte Salzfaktorei aus dem Jahr 1639 anschauen, zumal es sich um einen der im Alpenraum seltenen Fachwerkbauten handelt. In fast 1000 Metern Höhe erreicht man das „Paradies“, wo man bis hinüber zum schweizerischen Säntis-Massiv blicken kann.

Zweimal Golf in Oberstaufen

Vom Paradies sind es noch 3 Kilometer bis nach Oberstaufen, dem einzig anerkannten Schroth-Kurort der Bundesrepublik. Oberstaufen ist ein alter Ort, der 1453 Marktrecht erhielt. Gehandelt wurde mit Salz. Der Wohlstand des Städtchens, das heute ein Fremdenverkehrszentrum par Excellence darstellt, wird heute noch durch stattliche Bauten dokumentiert. Das berühmte Gasthaus „Zum Löwen“ (1785) ist zu nennen, das nicht nur mit prachtvollem Blumenschmuck, sondern auch mit Michelin-Sternen glänzt.

Oberstaufen hat auch gleich zwei Golfclubs aufzuweisen, den Golfclub Oberstaufen, der auf einer herrlichen Sonnenterrasse direkt am Ortsrand von Oberstaufen liegt und den Golfclub Oberstaufen-Steibis, der partiell auf österreichischem Gelände liegt. Die höchsten Greens liegen hier auf 900 m Seehöhe! Sie erschließen ein faszinierendes Panorama, bei dem selbst routinierte Golfer mal die Konzentration auf das Putten vernachlässigen.

Informationen zur Region Oberallgäu finden Sie im separaten Unterpunkt!

Kempten, die Hauptstadt des Allgäus

Von Immenstadt nach Norden sollte Kempten aufsuchen, aber zuvor unbedingt einen Ausflug zum Golfclub Hellengerst unternehmen. Die Golfanlage ist auf einem Hochplateau angelegt und bietet eine schier traumhafte Alpenkulisse mit den Oberbayerischen, Allgäuer und Schweizer Alpen im Hintergrund. Dabei darf die Konzentration aber nicht leiden, denn der Platz selbst verlangt nach präzisen Abschlägen und einen genauen Grünanspiel.

Zurück im Tal der Iller liegt Kempten, die Hauptstadt des Allgäus. Sie ist eine der ältesten Siedlungen Deutschlands wobei erst vor 20 Jahren noch die Reste des römischen Cambodunum auf dem Lindenberg freigelegt wurden. Die Kelten sollen sogar noch vor den Römern hier gewesen sein. Die Rivalität der beiden Stadt-Teile Bischofs- und Reichsstadt hat große Bauwerke hervorgebracht: in der Bischofsstadt die barocke Kirche St. Lorenz und die gewaltige Residenz, den Hofgarten und etliche Palais, in der Reichsstadt die Kirche St. Mang, das Rathaus von 1474 und viele prächtige Bürgerhäuser. Golf gibt es mit dem Golfclub Waldegg-Wiggensbach hier auf wahrhaft hohem Niveau, denn mit einem Abschlag auf 1.011 m über Meereshöhe liegt in dieser reizvollen Voralpenlandschaft der höchste Golfabschlag Deutschlands. Bei klarem Wetter erkennt man etwa 200 km Alpenpanorama von den Schweizer bis zu den Berchtesgadener Bergen. Den Segen zum guten Spiel dazu kann man sich in der mächtigen barocken Klosteranlage Ottobeuren, einige Kilometer weiter nördlich, holen.

Zurück zu Alpenstraße, die sich von Sonthofen nach Hindelang weiter zieht, wo im benachbarten Bad Oberdorf eine unscheinbare Kirche aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts steht, die jedoch einen berühmten gotischen Schnitzaltar von Jörg Lederer (1519) sowie ein Muttergottesbild von Hans Holbein d.Ä. beherbergt. Hinüber dann nach Nesselwang und Pfronten (Burgruine Falkenstein), wo der Weißensee aufblinkt und die südlichen Berge die Grenze zu Tirol bilden. Unmittelbar östlich von Hindelang beginnt Deutschlands höchste Passstraße, die Jochstraße. Ihr Scheitelpunkt liegt in 1178 Metern Höhe. Hier ist zugleich auch der höchste Punkt der Deutschen Alpenstraße erreicht.

Linderhof, Ettal und Oberammergau

Langsam nehmen wir nun Abschied vom Allgäu, der Region zwischen Bodensee und Lechtal, wo Wandern und Klettern sich so gut mit Golf und Kultur verbinden lassen. Die östlichste Eingangs- oder Ausgangspforte – wie man will – und auch heute noch vielfacher Grenzort ist Füssen, wo das Hohe Schloss steht und das Benediktinerkloster St. Mang und wo die Romantische Straße in die Alpenstraße einmündet.

Hier wallt das Ammergebirge auf, hier stehen die Schlösser des Märchenkönigs, und hier beginnt Oberbayern. Von Schwangau aus sollte die Deutsche Alpenstraße ins Graswangtal verlaufen. Diese Strecke wurde nie gebaut. Deshalb weichen wir über das österreichische Reutte in Tirol aus, um über den Ammersattel nach Deutschland zurückzukehren und genau da zu landen, wo sich das dritte Schloss des Märchenkönigs, Schloss Linderhof, befindet. Dies ist das einzige Schloss, das zu Ludwig II. Lebenszeit fertiggestellt und sogar von ihm bewohnt wurde. Man muss es gesehen haben, vor allem, weil sich in seiner Nachbarschaft heutzutage das große Musical abspielt.

Im Ammertal wartet das monumentale Kloster Ettal auf den Besucher, das schon 1330 von Kaiser Ludwig dem Bayern in Erfüllung eines Gelübdes als Benediktinerabtei gegründet wurde. Im Zentrum des Kloster steht der eindrucksvolle Kuppelbau der Kirche mit einem einzigartigen Fresko. Dem in Ettal verkauften Likör wird eine wohltuende, heilkräftige Wirkung zugeschrieben.

Vom Kloster Ettal aus darf man den Abstecher nach Oberammergau auf keinen Fall versäumen. Durch sein Passionsspiel, das nur alle zehn Jahre stattfindet, ist der Ort, in dem auch die Holzschnitzer zu Hause sind, weltberühmt geworden. Die Kunst der Lüftlmalerei wird hier besonders gepflegt.

Zugspitz-Erfahrungen

Teilweise steil, aber gut ausgebaut ist die Straße von Ettal hinunter ins Loisachtal, wo man auf ein Straßendorf trifft, das Oberau heißt. Schon auf der Fahrt hinab ins Tal leuchten einem die Fairways zu Füßen der gegenüberliegenden Berge entgegen. In Oberau geradeaus, hinter dem Sägewerk über die Loisach-Brücke und dann halblinks führt die schmaler gewordene Straße zum Golfclub Garmisch-Partenkirchen, der eben in Oberau liegt. 18 Löcher wie gemalt, leicht welliges Gelände, viel Büsche und Bäume, viel Wasser, und dann tritt man ein in die Geschichte des Werdenfelser Landes, weil man seine Bälle in einer ehemaligen Festungsanlage, deren Wälle nur noch sporadisch existieren, hin und her spielt. Über allem thront im Hintergrund die Königin der deutschen Berge, die Zugspitze. Und Sie werden zufrieden sein und sich groß träumen in dieser Naturlandschaft, die so großartig ist, dass Nichts oder Alles klein erscheinen kann. Golfträume an der Loisach in Oberau – ein Kapitel für sich – aber eines, das man erleben muss.

Es gibt ihn in jedem Land, den Superlativ des höchsten Berges. In Deutschland befindet er sich in Bayern, im Werdenfelser Land, bei Garmisch-Partenkirchen, und er heißt „Zugspitze“. Das geht schon knapp an die 3000 Meter heran, was sich da als grauer Klotz über dem Tal der Loisach aufbaut. Wenn man unten steht, kommt man sich verdammt klein vor. Ist man allerdings oben auf der Spitze, dann liegt einem die Welt zu Füßen – Gefühlswallungen und Wandlungen, die einem bekannt vorkommen, wenn man Golfspieler ist oder werden möchte.

Für Garmisch und seine Umgebung braucht es nur wenige Worte: Das Urlaubs- und Touristenziel schlechthin.

Golf am Karwendel

Die Deutsche Alpenstraße zieht vom Olympiaort Garmisch-Partenkirchen nach Osten, an Deutschlands höchstem Bahnhof in Klais vorbei nach Mittenwald, einem alten Marktort, der malerisch zwischen Wettersteingebirge und Karwendelspitzen liegt. Bekannt geworden ist er vor allem durch den Geigenbau, der schon 1684 eingeführt wurde.

Wir haben das Isartal erreicht und gelangen nach Wallgau. Der Name und der des benachbarten Walchensees deuten darauf hin, dass sich in dieser Gegend viele sogenannte Walsche oder Welsche, Siedler romanischer Herkunft, niedergelassen haben.

In dieser wunderbaren Landschaft – am Walchensee und im Schatten des Karwendels – sollte man sich eine schöpferische Golfpause gönnen. Dazu stehen die Spielbahnen des Golf- und Landclubs Karwendel, die traumhafte Möglichkeiten und Ausblicke bieten, zur Verfügung. Es sind zwar nur 9 Loch, aber man muss ihn gespielt haben, denn er grenzt unmittelbar an die Wildflusslandschaft der Isar an. Die Fairways liegen eingebettet auf drei ehemaligen Flussterrassen, die im Norden in einen eiszeitlichen Moränenzug übergehen bieten durch das nach Süden offene obere Isartal einen Blick auf die nahen Höhenzüge des Karwendelgebirges.

Die Deutsche Alpenstraße verschwindet am Ortsende von Wallgau hinter einem Schlagbaum von der öffentlichen Verkehrskarte. Sie führt die nächsten 14 Kilometer am Rande des Naturschutzgebietes Karwendelvorgebirge im Isartal entlang als private Forststraße zum Sylvensteinsee und dann über den Achenpass hinunter nach Rottach-Egern an den Tegernsee – ein wildes Erlebnis mit Natur pur. Danach hat man Verständnis dafür, dass die „alten Rittersleut’“ eben aus diesem Isartal gekommen sein müssen.

Informationen zum Isarwinkel und zum Tegernsee finden Sie im separaten Unterpunkt!

Bayerische Schmankerln: Feldafing

Von der Romantischen Straße und jeder anderen touristischen Straße aus welchen Gründen auch immer unberührt, aber für Touristen absolut unverzichtbar ist München, das bayerische Touristenzentrum schlechthin. Fahren wir also vom Tegernsee nach Nordosten, bewegen uns hin zum Haus-See der Münchner, dem Starnberger See, wo in Berg am Ostufer ein Kreuz im See den Ort markiert, wo der Märchenkönig Ludwig II. 1886 unter mysteriösen Umständen ertrunken sein soll. Diesem Ostufer gegenüber, inmitten einer Landschaft mit hohem Tourismus-Wert, liegt einer der wohl schönsten Golfplätze Deutschlands, Feldafing, der 2001 sein 75. Bestehen feierte. In einer Parklandschaft am Starnberger See führt das Spiel den Spieler durch herrlichen alten Baumbestand, hinter dem die Alpen eine imposante Kulisse bilden. Kein Wunder, die Anlage war ganz früher einmal Parkbesitz des einstigen bayrischen Königs Maximilian II. Wo heute das 11. Loch liegt, stand früher einmal das königliche Schloss.

Die sehr bewegte Geschichte des Clubs hat nie die ursprüngliche Struktur der Anlage verändert. Sie scheint nach wie vor an den Ufern des Starnberger Sees vor sich hin zu träumen. Von der Schönheit des Platzes ist in Feldafing die Öffentlichkeit nicht ausgeschlossen. Die Anlage wird von öffentlichen Fußwegen durchkreuzt. Die Golfer sind dadurch immer wieder zur Vorsicht und zur Rücksichtnahme auf Spaziergänger aufgerufen. Ein andauernder Appell an die Fairness, eine ewige Reminiszenz an die Regeln des Golf, an seinen Ursprungsort St. Andrews, an den am Starnberger See auch das Clubabzeichen mit dem Kreuz des Heiligen Andreas (eng. St. Andrew) erinnert.

Noch eine Golfanlage am See muss unbedingt erwähnt und empfohlen werden: der Golfclub Gut Rieden, ebenfalls auf dem Westufer gelegen, der golftechnisch noch höhere Anforderungen an die Spieler stellt als Feldafing.

In der Nähe des Starnberger Sees befinden sich noch zwei weitere Anlagen, die auf keinen Fall vergessen werden dürfen. Beide gehören zu den Leading Golf Courses Germany, Beuerberg und St. Eurach. Der Golf Club Beuerberg in Beuerberg, ist zwar vor allen durch seine hervorragende und in Deutschland kaum noch zu vergleichende Gastronomie landauf landab bekannt, aber auch das Golfspiel liegt hier auf hohem Niveau. Breite Fairways, Waldschneisen, strategisch gelegene Bunker und Wasserhindernisse fordern einen überlegten Schlägereinsatz, wobei je nach Spielstärke von Champion-Tees oder normalen Abschlägen gespielt werden kann. In allen Fällen gibt es Ausblicke auf eine traumhafte Bergkulisse.

Auch auf dem St. Eurach Land- & Golf Club bei Iffeldorf spielt man in einzigartiger Lage in Naturverbundenheit mit zahlreichen Ausblicken auf das Wetterstein- und Karwendel-Massiv. Der schöne, alte Baumbestand wurde hier geschickt mit Naturpflanzungen ergänzt, Teiche und Nassbiotope geben dem Ganzen einen spielerischen Reiz.

Informationen zu München finden Sie im separaten Unterpunkt!

Wieder in den Alpen

Nach München kann man auf der Isar mit lustigen Flößern hineinsausen. Zurück nach Bad Tölz geht’s nicht auf dem Wasserwege. Um wieder die Deutsche Alpenstraße zu erreichen, bewegen wir uns auf der Autobahn nach Südosten, biegen dann ab nach Miesbach, besuchen den Schliersee und wenden uns dann dem Wendelstein zu, einem der berühmtesten Berge der Bayerischen Alpen mit einer kleinen Kapelle auf der Spitze, die als ausgefallene Hochzeitsstätte dient. An Bayrisch Zell vorbei gelangt man zum Sudelfeld, wo die Alpenstraße am Tatzelwurm vorläufig endet, einem historischen Gasthaus, in dessen Nähe die Tatzelwurm-Wasserfälle hernieder rauschen. Der Sage nach soll in den Schluchten des Auerbachs ein feuerspeiender Drache, ein Tatzelwurm, gehaust haben.

Vom Sudelfeld, das eines der beliebtesten Skigebiete der Münchner ist, hinunter ins Inntal. Wir wollen uns einen Abstecher leisten zum Golfclub Schloss Maxlrain bei Bad Aibling. Auf 140 ha breitet sich hier eine der schönsten Golfanlagen Deutschlands aus - ein wahrer Golfpark. Der größte Teil der Bahnen führt über den im 19. Jahrhundert angelegten Schlosspark mit riesigen Tannen, Fichten und über zweihundertjährigen Eichen.

Unsere Route führt uns dann hinüber an den Chiemsee, wo wir zunächst in Prien Station machen, wo der eindrucksvolle Bau der Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt fasziniert. In Prien kann man nicht nur das „Bayerische Meer“ genießen, sondern auch mit dem „Feurigen Elias“, einer über 100 Jahre alten Dampfeisenbahn, nach Stock fahren, wo man Anschluss an die Schiffe der Chiemseeflotte bekommt. Dort kann man wählen zwischen einem Ausflug nach Frauen- oder zur Herreninsel. In Herrenchiemsee steht eine von König Ludwig begründete Nachschöpfung des Versailler Schlosses. Der Bau wurde 1878 begonnen und nach dem Tode des Königs 1886 eingestellt, obwohl das Schloss kaum zur Hälfte fertig war. Absolut fertig und in guter Form präsentiert sich dagegen die Golfanlage des Golfclubs Chiemsee in Prien, zwar nur mit 9 Loch, jedoch auf einem Hochplateau im Nahbereich des Chiemsees gelegen,mit sehr abwechslungsreichen und sehr anspruchsvollen Spielbahnen.

Zurück zu Alpenstraße, die wir in Oberaudorf verlassen haben. Aschau heißt unser Ziel, das südlich des Chiemsees liegt. Hauptattraktion des Ortes ist Schloss Hohenaschau aus dem 12. Jahrhundert, eine der größten Höhen-Burganlagen Südbayerns. Ungewöhnlich auch, dass die mittelalterliche Burganlage zur Barockresidenz umgestaltet wurde (wir nähern uns der Straße der Residenzen).

Grenzenloses Golf

Es riecht schon wieder stark nach Golf, wenn wir uns Reit im Winkl nähern, einem touristischen Zentrum, das wie ein gemaltes Gebirgsdorf in den Alpen liegt. Hier lässt es sich auch sehr gut Golf spielen. Die Fairways des Golfclubs Reit im Winkl/Kössen liegen auf deutscher und österreichischer Seite verteilt. Die europäische Vereinigung wurde in den bayerischen Alpen schon lange vollzogen. Der Charakter der Anlage wird durch eine stark hügelige Topographie mit herrlichen Ausblicken auf die Chiemgauer Alpen mit Wildem Kaiser und Zahmen Kaiser geprägt. Insgesamt ist es ein sehr sportlicher Platz, der die spielerische Kreativität und den strategischen Weitblick fordert, aber auch Anfängern die Chance auf Erfolgserlebnisse gibt.

Nun geht es abwärts nach Ruhpolding. Das einst bescheidene Gebirgsdorf hat sich zu einem Großzentrum des organisierten Tourismus und Biathlon-Sports gewandelt. Der Prototyp eines bayerischen Ferienortes war es schon lange. Neben der Pfarrkirche St. Georg mit der „Ruhpoldinger Madonna“ sollte man in Ruhpolding das Jagdschloss Herzog Wilhelms aus der Renaissance-Zeit nicht versäumen.

Inzell und Watzmann

Die letzte Phase der Deutschen Alpenstraße hat begonnen. Über Inzell (wo man einen Gletschergarten findet) geht es hinauf zum Schwarzbachwacht-Sattel, wo die Alpenstraße wieder zur prachtvollen Panoramastraße wird: Es bieten sich wunderschöne Ausblicke zur Reiter-Alpe, dem Hochkalter und dem Watzmann-Massiv, aber auch hinunter nach Bad Reichenhall. Kurvig führt die Straße hinab ins Tal der Ache, wo uns nach 8 Kilometern Auf und Ab die bewegte Stadt Berchtesgaden erwartet, die nicht nur eine sehr abwechslungsreiche Geschichte aufweist, sondern eben auch ein Stadtbild, in dem es eben andauernd aufwärts oder abwärts geht. Großes Interesse findet in Berchtesgaden immer wieder der alte Ortskern mit Kirche und Schloss. Das um 1100 gegründete Augustinerkloster wurde, zum Schloss umgebaut, 1818 zur Sommerresidenz der bayerischen Könige. Für Kirche und Schloss hat man gerade noch ein ebenes Stückchen Erde auf dem Hügel gefunden, dann aber muss man ins Tal zur Ache hinabsteigen, wo sich ohnehin der Einstieg zu den unterirdischen Salzstöcken befand, die den Reichtum von Berchtesgaden begründeten. Salz, im Mittelalter „Weißes Gold“ genannt, war in dieser Region, die auch vor allem Bad Reichenhall umschließt, der Garant für Prosperität und Unabhängigkeit. In das alte Bergwerk kann auch heute noch eingefahren werden. Die Reichen lebten vom Salz, für die Armen blieb das Holz.

Die „historischen Stätten“ auf dem Obersalzberg ziehen vor allem Amerikaner, Franzosen und Engländer an. Hier befinden sich in traumhafter Lage der Golf Club Berchtesgaden. Der 9-Loch-Golfplatz liegt auf ca. 1.000 m über dem Meeresspiegel und gilt unter Insidern als Juwel. Spielbare Herausforderungen fordern volle Konzentration, wenngleich man sich gerne vom Panoramablick auf Watzmann, Kehlstein und auf Berchtesgaden ablenken lassen möchte. Golfexperten werten den Platz als einen der schönsten in Deutschland, landschaftlich vielleicht als den allerschönstens. Wo die Alpenstraße mit Golf endet – in Marktschellenberg, wenige Kilometer von der Sommerresidenz der Könige, am Königssee –, beginnt in kurzer Distanz und mit großem Golf die Straße der Residenzen – glückliches Bayern – glückliche Golf-Touristen.

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