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pitchmark 175 Bewertungen

Ein Sack voller Bälle

Wir haben im Bent Tree - vom Pro - diese Teetime reservieren lassen. Lächelnd meinte er: "Es ist ein schöner aber schwerer Course".
Als wir das Greenfee bezahlten meinte eine ältere charmante Dame: "Es ist ein sehr schöner aber auch sehr schwieriger Course".

Als wir auf dem Tee 1 die Score-Karte studierten, so schwierig kann es doch nicht sein - sagten wir. Zwei Par 3 mit mehr als 200, nur drei Par 4 mit deutlich mehr als 400, drei Par 4 mit knapp 400 und ein Par 5 mit mehr als 600 Yards - Back Tees.

Hole 1 Par 5 leicht bergab breite Fairway, Pars und Bogies wurden notiert.
Auf dem Tee 2 erstes Stirnrunzeln - lang und schmal - die Bäume stehen nah - ja sie reichen ins Fairway hinein. Die Schläger wurden gewechselt, langes Eisen oder kleines Holz satt Driver. Trotzdem, zwei Bälle hatten schon genug Schläge kassiert, sie verabschiedeten sich.
Hole 3 Par 4 noch länger, gleiches Prozedere.
Hole 4 Par 3
Hole 5 Par 4 mit 452 Yards, da wurde es ganz derb, alle notierten einen Ballverlust.
Hole 6 Par 4 ein kurzes, denkste mit dem Wedge das Green voll getroffen. Die Bälle beissen nicht, die Wildnis hinter dem Green hat die Bälle gefressen.

Da war klar, das wird eine sehr teure Angelegenheit. Genüsslich hat ein Flight-Partner die Ballverluste gedeckt - grosszügig wie er immer ist - mit Wilson Bällen die er im Wal-Mart gekauft hat - Sackweise für $10.

Nach einem Adidas (Ballverlust) haben wir den Schalter gedreht, statt Stroke - Stableford!!!

So viel zum spielerischen Erlebnis.

Das optische Erlebnis ist schlicht Wahnsinn! Die haben den Platz aus dem Dschungel heraus gehauen. Fast der ganze Course führt durch die Wildnis, dies obwohl er zu einer hübschen und gut gepflegten Anlage gehört.

Das nicht ganz ebene Terrain, die Fairway-Modellierungen, sowie die langen und engen Löcher machen diesen Course sehr anspruchsvoll. Sind die Fairway einmal breit sorgen grosse und giftige Bunker für viel Arbeit.

Die Greens sind hart verteidigt, mit giftigen grossen Bunkern - teils richtige Monster.
Ein gerader Schlag zum Green wir so zum Risiko, ist er zu kurz gibt es zusätzliche Arbeit, ist er zu lang - das Resultat kennen wir.
Ein Fade oder ein Draw wäre die richtige Wahl, aber wem gelingt dies bei jedem Versuch.
Es gibt mehrere Löcher die sind wirklich hart.

Die Greens sind sehr gut, hart und schnell, teils auch schwierig.

Eine richtig tolle Golf-Anlage die sehr gut gepflegt ist.

Zeitbedarf 5 Stunden, im eigenen Flight werden Bälle gesucht, aber auch voraus und die Wege vom Green zum Tee kleine Zeitreisen sind.

Mitbringen: ein Sack voller Bälle, den Rucksack mit Demut füllen, dann kann man die Runde geniessen.

Beim Bier im Clubhaus ärgerten sich drei Ami's sie hätten hier noch nie unter Hundert gespielt. Wir können da nicht mitreden!
Nun ist auch klar warum wir so viele Bälle deponierten - Misty heisst neblig!

Es ist eine private Anlage die man zu bestimmten Zeiten spielen kann.

Es hat grossen Spass gemacht, die horrende Rechnung muss jedoch noch beglichen werden. Wir kommen wieder.

Misty Creek Country Club - schon mal dort gewesen? Berichten Sie davon!

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