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für Inverrary Country Club, USA

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pitchmark 164 Bewertungen

Verblasster Ruhm

Man plant und baut mit viel Kapital zwei Golfplätze und viele Wohneinheiten, organisiert ein paar Jahre ein PGA-Tournement um den Verkauf derselben anzukurbeln und dann ziehen die Promotoren weiter. Der Platz und die Clubverantwortlichen werden sich selbst überlassen.

Im Jahr 1997 haben wir hier erstmals auf dem Tour-Course (East) aufgeteet, es war sau kalt. Die morgendliche Startzeit bewirkte eine mehrschichtige Bekleidung. Alles was verfügbar war wurde übergezogen, inklusive Regenschicht. Mit zunehmender Spieldauer wanderte Schicht um Schicht in die Taschen zurück.

Die damalige Begegnung mit dem Marshall ist uns in Erinnerung geblieben.

Auf en zweiten Neun warteten wir auf den Championstee, bis wir spielen konnten.
Der Marshall kam von hinten angebraust. Barsch - ohne zu grüssen - wies er uns an endlich zu spielen. Die hinter uns müssten immer warten.
Mein Fligth-Partner - ein Engländer - wies darauf hin, dass die die hinter uns spielen erst seit Loch 10 hinter uns sind.
Wir sollen endlich spielen, seine Reaktion.
Er pflanzte seinen Ball auf und schwang seinen Driver. Der ehemalige Playing-Pro drosch den Ball auf die Flugbahn.
Päääggg - die Vorausspielenden verliessen mit den Armen wild fuchteln ihre Cars.
Los spiel - die Knochen trockene Aufforderung an mich.
Ich bückte mich, der Marshall drückte das Gaspedal seines klapprigen Cars voll durch und preschte nach vorn. Wir haben ihn und die Spieler vor uns wie mehr gesehen, leider auch den Ball vom Pro nicht.

Dass Robert Trent Jones Sr. ein aussergewöhnlicher Golf-Course-Designer war, steht ausser Zweifel. Er gehört zu den Big Five. Auch hier hat er gute Arbeit geleistet, er ist jedoch keiner seiner Spitzenplätze.
Abwechslungsreiche, anspruchsvolle, herausfordernde und interessante Golflöcher sind hier entstanden, vor allem wenn man auf das Par aus ist - denn einige sind eher schmal. Zum Teil sind die Green klein und mit geringer Tiefe gebaut - typisch Trent Jones.

Die PGA und die LPGA hat hier mehrmals Station gemacht. Von diesen Tournaments zehren sie noch immer.

Damals war die Platzpflege in Ordnung - wir hatten Spass zu spielen - auch bei späteren Besuchen.

Und heute - über 10 Jahre seit dem letzten Besuch - was sollen wir sagen?
Um es so zu formulieren, der Platzunterhalt und die Platzpflege wird der Reputation dieser Anlage nicht ganz gerecht. Ein UP-Date ist nicht zwingend aber Unterhalt und Pflege schon.

Der Umgang mit den Gästen blieb auch diesmal nicht ohne Nebengeräusche.

Wir wollten bei Plätze spielen - haben auf den West-Course verzichtet.

Der Platz selber hätte vier Sterne verdient der Rest einen oder zwei?

Rolf 2 Bewertungen

Entäuschung

Das Personal im Proshop war unfreundlich, Als wir nach Leihschlägern gefragt haben war der Junge Mann genervt. Hat dann wiederwillig die Schläger geholt und die Bags auch gleich mal umfallen lassen. Hatten die späte Tee time reserviert (2:22pm) und eine langsame Gruppe vor uns. Konnten nur 11 Loch spielen da dann der Platzaufseher kam und gesagt hat das das Cart bis 5:30pm abgegeben werden muss (wurde uns vorher nicht gesagt).

Player77 19 Bewertungen

Zeitreise in die Vergangenheit

Der Course ist ausgezeichnet angelegt worden und hat leider die besten Zeiten schon hinter sich. Das Golf-Team vor Ort lebt noch in den Glanzzeiten, welche aber schon sehr sehr lange vorbei sind. Der Course hat leider kein Update erhalten und befindet sich daher in einem mittellbrächitgen Zustand. Ist eine typischer Robert T. Johns Course und bietet Abwechslung.

Inverrary Country Club - schon mal dort gewesen? Berichten Sie davon!

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