
Hamburg, Deutschland
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Hamburg
Hamburg – das hanseatische Tor zur Welt
Hamburg ist ohne Zweifel die Metropole von Nord-Deutschland – und das nicht nur, weil sich das hanseatische Tor zur Welt von Süden kommend nach Norden und Süden öffnet und alle großen Magistralen A 1 und A 7 über Hamburg entweder nach Schleswig-Holstein oder nach Niedersachsen führen, sondern vor allem, weil Hamburg bis ins 19. Jahrhundert weitgehend zu Schleswig-Holstein gehörte und – Apercu der Golfgeschichte – die meisten Hamburger Golf Clubs sich auf schleswig-holsteinischem Grund und Boden befinden. Eine Golfreise in den Norden kann also ohne die Metropole an der Elbe gar nicht auskommen. Hamburg lebt von und mit seinem Umland. Aus golferischer Sicht wird gerade dies auch immer wieder unter Beweis gestellt.
Wenn es für Golfer also je eine heimliche Hauptstadt in der Bundesrepublik Deutschland gegeben hat, dann muss dies Hamburg sein, das „Hanseatische Tor zur Welt“, nicht zuletzt auch zur Golfwelt. Nicht etwa, weil dort der Deutsche Golfverband gegründet wurde, nein, Hamburg verfügt in seinen Stadtgrenzen über drei und dicht dabei auf schleswig-holsteinischem und niedersächsischem Terrain mit über 20 weiteren Golfanlagen über eine solche Vielzahl von Golfplätzen wie kaum eine andere Stadt in Europa.
Das hat den Vorteil, dass der Attraktionspunkt Hamburg eben auch weit in die Umgebung – und das ist im Osten, Norden und Westen Schleswig-Holstein und im Süden Niedersachsen – ausstrahlt.
Das sind schon ganz schöne Zacken, aus denen die Hamburger Golfkrone zusammengesetzt ist: Die Clubs in Treudelberg, Waldhof, Hoisdorf, Walddörfer, Auf der Wendlohe, Ahrensburg, St. Dionys, Schloss Lüdersburg, Gut Kaden, Holm, Falkenstein und noch viele andere bieten weit über 300 Fairways und Greens.
Nach wie vor der renommierteste ist sicher Falkenstein am Elbufer, einer von dreien, die sich tatsächlich in der Stadt selbst befinden. Der Hamburger Golf Club Falkenstein (18) ist über 100 Jahre alt, der Platz verfügt über ungeheuere Tradition und landschaftliche Schönheit – eine Idylle mitten in einer Metropole. Wo gibt es so etwas heute noch?
Fast genau entgegengesetzt, im Norden der Stadt, ist in den 90er Jahren ein weiteres Juwel entstanden, das einzige Golf-Resort der Millionen-Metropole – das Marriott Golf-Resort Treudelberg (19). Mit 71 Bunkern, Wasserhindernissen, Biotopen und 25.000 qm neu gepflanzten Bäumen bietet sich dem Spieler ein anspruchsvoller Kurs in typisch norddeutscher Knicklandschaft. Hier im Alstertal kann man sehr gut wohnen, sich erholen, großartig Golf spielen – den Besuch einer Weltstadt mit Weltklasse-Golf und Urlaubsambiente verbinden. Nur selten findet man eine solche Kombination, die für Business- wie Urlaubsreisende wie geschaffen ist.
Zwischen Falkenstein (18), einem Meisterwerk englischer Golf-Architektur und Treudelberg (19) bietet Hamburg noch mehr. Da ist der große Hafen, einer der größten Europas, mit seinem Leben rund um die Uhr, wozu auch die weltberühmte Reeperbahn gehört (ganz in der Nähe, auf dem Graswarder) wurde einst der Seeräuber Klaus Störtebeker hingerichtet), da ist Hagenbecks Zoologischer Garaten – traditionell und hochqualitativ. Die Kulturszene der Hansestadt – Hamburg ist die größte Musicalstadt Europas – mit ihren Theatern und Museen genießt Weltruf (von St Pauli-Theater direkt auf dem Kiez über Thalia-Theater bis Ernst Deutsch-Theater oder Ohnesorg-Theater).
Wer Hamburg aus der Shopping-Perspektive betrachten will, dem kann in der City rund um die Binnenalster, Jungfernstieg, Ballindamm und Mönckebergstraße und in den vielen Galerien und Passagen gut geholfen werden. Wer in Hamburg Shopping geht, kann New York, Mailand oder London vergessen. Hamburg ist immer eine Reise wert!
Und dann gibt es eben auch noch die vielen Möglichkeiten, all diese Erlebnisse mit Golf zu verbinden. In Hamburgs Norden und Osten – wohlgemerkt alles Schleswig-Holstein – sind dies die Golf Clubs Walddörfer (20) mit seinem engen und teils windanfälligem Course, Golf-Club Hoisdorf (21) nur unweit vom Golf Club Hamburg Ahrensburg (22), einer Meisterschaftsanlage mit hohen sportlichen Herausforderungen. Dazu kommen in Jersbek (23) ein 18er Champion, der um das 400 Jahre alte Gut herum gestaltet wurde und der Golf Club Sülfeld (24), der über 27 Löcher verfügt. Komplettieren wir den Hamburger Norden noch mit Gut Waldhof (25), einer großartigen 18-Loch Golfanlage mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern auf den ersten und den zweiten Neun.
Im Westen der Hansestadt, ganz in der Nähe des Airports, aber schon auf schleswig-holsteinischem Grund, findet man die Golfanlage Auf der Wendlohe (26), eine 27-Loch Anlage allererster Klasse. Der Golfclub Hamburg-Holm (27) mit ebenfalls 27 Löchern liegt nahe der Holmer Sandberge und bietet mit teilweise dichtem und altem Baumbestand und gut platzierten Hindernisse zusätzliche Abwechslung im Spiel.
Westl. von Hamburg, in der Haseldorfer Marsch zwischen Elbe und Pinnau gelegen, bietet der Golfclub Gut Haseldorf (28) noch attraktive 18 Löcher sowie der Peiner Hof (29) einen landschaftlich, biologisch und sportlich hochwertigen 18-Loch-Golfplatz, der von vielen Wasserhindernissen, Doglegs, Bäumen, Feldgehölzen und Biotopen geprägt wird.
Gut Wulfsmühle (30) bietet mit einem Slope von 131 seine 18 Löcher auf sportlichem Niveau an. Der Golfclub An der Pinnau (31) zwischen Quickborn und Pinneberg zeichnet sich durch seine breiten Fairways mit häufig zu überwindenden Wasserhindernissen und einzeln in die Fairways ragende alte großgewachsene Bäumen aus. Eine besondere sportliche Herausforderung ist das Inselgrün von Loch 15.
Ganz in der Nähe in Alveslohe befindet sich auch der Golf Club Gut Kaden (32), eine Golf-Großanlage mit 27 Löchern, wo jedes Jahr die Europameisterschaft der Profi-Golfer zusammen mit der Deutsche Bank Open ausgetragen wird. Auf Gut Kaden, den Geldadel, folgt in Itzehoe die Golfanlage von Schloss Breitenburg (33). Hier im gräflichen Ambiente und auf wunderschönen 27 Fairways findet man Golf in Reinkultur. Durch die verschiedenen Landschafts- und Platztypen ist das Spiel hier abwechslungsreich und interessant. Eine üppige Flora und der alte Baumbestand prägen das Bild und auf Loch 6 und 14 kann man das 500 Jahre alte Schloß Breitenburg eindrucksvoll sehen.
In Glückstadt erreicht man wieder die Elbe und damit ein kleines Hafenstädtchen, das historisch allerlei Akzente gesetzt hat. Man rufe sich in Erinnerung, dass im 17. Jahrhundert das Königreich Dänemark bis an die Elbe heranreichte. Glückstadt wurde 1616 geplant, dann gebaut und war 30 Jahre später schon die zweitgrößte Stadt Dänemarks, die 1643 um die Stadt Altona erweitert wurde. Der barocke Glanz der Gründerjahre strahlt noch heute – Glückstadt zählt heute zu Schleswig-Holstein, während Altona (mit St. Pauli) einer der größten Hamburger Bezirke geworden ist. So ändern sich die Zeiten.
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