Golfreisen Franken

Franken

Franken, Deutschland

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Bei den Räubern im Spessart

Hinein ins Frankenland, das für Barock und Wein aus dem Bocksbeutel steht. Aus dem hessischen Odenwald kommend stoßen wir als erstes auf Aschaffenburg und damit auf das Tor zum Spessart, wo die Räuber einst ihr Unwesen trieben und wo die berühmte Stiftskirche aus dem 12. Jahrhundert steht. Während man nördlich von Aschaffenburg in den Spessarttälern bei Hösbach im Golfclub Aschaffenburg (246) Golf zwischen Bunkern und Teichen spielen kann, ist südöstlich der Residenzstadt das Wasserschloss Mespelbrunn einen Besuch wert. Noch als Ausflug von Frankfurt über Aschaffenburg aus, ist der Golfclub Gut Sansenhof (247) zu sehen. Der Club befindet sich mitten im Odenwald in einem abwechslungsreichen leicht hügeligen Gelände mit zahlreichen Wasser- und Sandhindernissen. Hervorzuheben ist die aufwendige Fairwaygestaltung und vor allem auch die von Bunkern und Hindernissen gut verteidigten Grüns, die den Parcours schwierig werden. Teilweise müssen einige Par 3-Löcher mit bis zu 25 m Höhenunterschied von oben angegriffen werden.

Barock und Bocksbeutel

Die Mainschleife über Miltenberg mit seinen Fachwerkhäusern und der alles überragenden Mildenburg lassen wir rechts liegen und fahren direkt über Marktheidenfeld nach Würzburg, den geistigen und kulturellen Mittelpunkt Frankens. Auf dem Weg bietet sich in Marktheidenfeld der Golf Club Main-Spessart (248) an, dessen schön gelegene Anlage die besten Voraussetzungen für entspanntes Golfspiel bietet. Mit ausdrucksvollen, abwechslungsreichen Spielbahnen, einem phantastischen Ausblick über die Höhen des Maintals und einer insgesamt sportlich anspruchsvollen Golfanlage zahlt sich ein Besuch in jedem Fall aus, denn rund ums Golfen gibt es in der Umgebung noch viele weitere Freizeitaktivitäten. In Würzburg sollte man sich die Zeit nehmen und der im 13. Jahrhundert gegründeten Festung Marienberg auf einer rebenbestandenen Anhöhe über dem Main einen Besuch abzustatten. Die Anlage erlaubt einen weiten Blick auf die Altstadt am anderen Mainufer und darüber hinaus. Die Würzburger Residenz - UNESCO Weltkulturerbe - wird als das einheitlichste und außergewöhnlichste aller Barockschlösser betrachtet und gilt als Meisterwerk.

Mittendrin in den Weinbergen finden wir südlich von Würzburg kurz vor Randersacker den Golfclub Würzburg (290). Etwas östlich davon bei Kitzingen liegen die Spielbahnen des Golfclubs Kitzingen (249) am Main. Hier beginnt auch die Romantische Straße, auf die wir im späteren Verlauf unseres Magazins noch einmal ausführlich zurückkommen. Ein Tipp an dieser Stelle sei auch noch der Golfclub Steigerwald in Geiselwind (250), nur unweit der Autobahn Würzburg-Nürnberg. Auf einem für den Steigerwald typischen Hochplateau gelegen, dürfen die Grünplatzierungen als meisterhaft bezeichnet werden. Einige liegen offen da und bieten dem Golfer einen herrlichen Ausblick auf die fränkische Landschaft, andere hingegen wurden fast völlig im Wald versteckt.

Unsere Route aber noch von Würzburg aus, heißt Straße der Residenzen. Sie schwingt sich von Würzburg einer weiteren Mainschleife folgend nach Norden, wo man schon bald auf die Außenbezirke der alten Industriestadt Schweinfurt stößt. Hier werden nicht nur Kugellager und Motoren fabriziert, hier gibt es auch ein stattliches Rathaus aus der Frührenaissance und in Mainberg ein großartiges Schloss, das aus dem 13. Jahrhundert stammt, von dem großartigen Golfplatz des Golfclub Schweinfurt (251) bei Löffelstein ganz zu schweigen.

Nur wenige Kilometer nördlich, in Richtung des Rhön-Gebirges, liegt mit Bad Kissingen ein Ort, wo man viel für seine Gesundheit tun und auch hervorragend Golf spielen kann. Der Golfplatz in Bad Kissingen (252) ist einer der ältesten Plätze Bayerns und Deutschlands. Er erstreckt sich über 45 ha und liegt ca. 2,5 km von Bad Kissingen entfernt. Sein besonderes Merkmal ist die Fränkische Saale, die sich am Platz entlang und auch hindurch schlängelt. Nicht weit entfernt liegt der Golf Club Maria Bildhausen (253). Der Golfclub bietet einen der abwechslungsreichsten und weiträumigsten Anlagen in Deutschland auf 140 ha. Rund um das Golfclub-Gelände erwarten den Golfer eine ursprüngliche Landschaft sowie ein paar der bezauberndsten Gemeinden und Städtchen Frankens. Zu erwähnen ist, dass diese Golfanlage weltweit die einzige im Besitz eines Klosters ist. „Unter dem Regenbogen“ lautete das Motto des Gottesdienstes zu Eröffnung dieses Golfplatzes, das auf das besondere Engagement mit Behinderten hinweist, deren Integration in das normale Leben über den Golfsport hier täglich praktiziert wird.

Veste Coburg und Schloss Tambach

Auf direktem Wege führt uns der Weg jetzt nach Coburg, dem Mittelpunkt des Coburger Landes, nicht nur Standort einer der größten Festungen Deutschlands, die – weil nie erobert – noch völlig erhalten das Land beherrscht, sondern auch Residenz des Herzogtums Sachsen-Coburg-Gotha ist, zu dem die Schweden eine ganz besondere Beziehung haben. Die Mutter des heutigen schwedischen Königs, Prinzessin Sibylla von Sachsen-Coburg heiratete nämlich 1931 den Erbprinz Gustav Adolf, der 1947 mit dem Flugzeug tödlich verunglückte und nie König wurde. Ihr Sohn Carl ist der regierende schwedische Monarch Carl VI., verheiratet mit der aus Heidelberg stammenden Königin Sylvia, die er 1972 während der Olympischen Spiele in München kennen lernte. Die Stadt Coburg stellt eine mittelalterlich anmutende Perle historischer Baukunst dar – ob es sich um Rathaus, Bürgerhäuser oder die Stadtresidenz Ehrenburg handelt. Auf dem Marktplatz steht St. Mauritius, der Stadtheilige von Coburg, auch das „Bratwurstmännle“ genannt, das auch darüber zu wachen hat, dass es zu seinen Füßen kräftig nach brennenden Kiefernzapfen duftet, über denen hier die Bratwürste brutzeln. Die Veste Coburg (1530 hatte sich der geächtete Martin Luther hierher zurückgezogen) gehört schon lange dem Staat Bayer und beherbergt heute Kunstsammlungen von europäischem Rang.

Nur wenige Kilometer von Coburg entfernt liegt fast direkt an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze Schloss Tambach, ein von Dietzenhofer gebauter alter Landsitz der Langenheimer Äbte. Zu dem Schloss gehört ein großer Wildpark. Vor allem aber liegen hier die großartigen Spielbahnen des Golf Club Coburg-Schloss Tambach (254), der an verschiedenen Stellen schöne Aussichten auf die Veste Coburg und das Schloß Tambach eröffnet. Der Platz wird von einem Bach durchzogen, der, verbunden mit vier Teichen, in das Spielgeschehen eingreift..

Kunst am Main

Ein Abstecher von Coburg in Richtung Osten sei empfohlen: Man sollte sich in Kronach nicht nur die ebenfalls unzerstörte und großartige Veste Rosenberg (darin drei Gemälde von Lucas Cranach) nicht entgehen lassen, sondern auch Gelegenheit nehmen, im Golfclub Kronach (255) ein Ründchen Golf zu spielen. Wenn man schon beim Golf ist, dann sollte von Kronach der Weg direkt nach Osten führen, um in Hof, auf der schönen Anlage des Golfclubs Hof (256), nur wenig entfernt von der Grenze zu Sachsen und Tschechien, noch ein bisschen Golf hinzuzufügen, ehe man sich wieder südwärts wendet, um Richard Wagner und damit Bayreuth seine Aufwartung zu machen.

Der „Grüne Hügel“ und der Schwanhof in Ostbayern

Die Oberpfalz liegt in Nordostbayern, also nordöstlich von Nürnberg. Man sollte sich durchaus aufmachender, um dort zum Beispiel im Golfclub Bayreuth (257) die Schläger schwingen. Trotz der unmittelbaren städtischen Nachbarschaft konnte die Anlage auf einem 130 ha umfassenden Gelände ungewöhnlich großzügig angelegt werden. Wo sich am Rande des Fichtelgebirges die touristische Straße der Residenzen mit der Touristenroute Fichtelgebirge trifft, beginnt parallel nach Süden und mehr oder weniger entlang der tschechischen Grenze eine echte Besonderheit, die Glasstraße, die einen ihrer Höhepunkte bei Weiden findet, wo ein Kaolinberg existiert, auf dem sogar Ski gelaufen wird.

Um auf die Nibelungen zurück zu kommen, die durch den Odenwald und Franken nach Niederbayern zogen, um entlang der Donau und darüber hinweg nach Pichlarn und dann nach Ungarn zu gelangen: Die wackeren Schwertschwinger dürften auch die Region um Bayreuth be- , heim- oder aufgesucht haben. Wie könnte es sonst anders sein, dass ihnen oder zumindest einigen von ihnen der große Richard Wagner musikalische Denkmäler gesetzt hat, die es heute noch jedes Jahr auf dem „Grünen Hügel“ in Bayreuth zu bewundern gilt.

Es sind bestimmt nicht wenige Golf-Reisende, die jährlich nach Bayreuth pilgern, um sich den Wagnerschen „Ring der Nibelungen“ anzuhören und anzusehen. Eine dieser Opern heißt „Lohengrin“. Und wer denkt dabei nicht an die berühmte Szene mit dem Schwan! Das ist schon lange so. Doch erst vor einigen Jahren, genau seit Mai 1994, schloss sich der Kreis, den man auch den „golferischen Ring der Nibelungen“ nennen könnte, erst richtig. „Mein lieber Schwan“ staunt der Fachmann, der Laie wundert sich, was dort in der Oberpfalz, nahe bei Weiden in der Oberwildenau, mit dem Golfclub Schwanhof (18 Löcher) an der Glasstraße für eine Perle der Golfplatzarchitektur entstanden ist.

Zu den einst hochherrschaftlichen Burgen der Region, die mittlerweile wirtschaftlich prosperiert, hat sich mit dem Golf-Clubhaus Schwanhof (258) ein neuer Landsitz angesiedelt, der dem Bilderbuch der südostamerikanischen Südstaaten entnommen zu sein scheint – und das nicht nur von außen. Mit Blick auf Burg Leuchtenberg bietet die Anlage ein herrliches Panorama und First Class Golf auch abseits der Spielbahnen. Der Club ist Mitglied der „Leading Golf Courses of Germany“.

Glas im Oberpfälzer und Bayerischen Wald

Die Glasstraße beginnt in der nördlichen Oberpfalz und endet in der alten Bischofsstadt Passau – oder umgekehrt. Sie durchstreift das Fichtelgebirge, den Oberpfälzer und Bayrischen Wald mit den Städten Wunsiedel und Weiden, Prachtstücken alter Städtebaukunst. Wunderschöne Landschaftserlebnisse im Nationalpark Bayerischer Wald, (wo sogar Wölfe und Luchse wieder zu Hause sind) werden auf der 275 Kilometer langen Strecke groß geschrieben.

Aber auch und durchaus Golf. Die vorhandenen Anlagen verdienen fast alle das Prädikat traumhaft: Ob es sich von Süden her um die Fairways und Grüns des mehrfach ausgezeichneten Golfclubs Die Wutzschleife(259) handelt oder um den oben beschriebenen, mittlerweile berühmt gewordenen Golfclub Schwanhof (258), den Golf- und Land Club Oberpfälzer Wald (260) oder um den auf Höhe Bayreuths liegenden Golf & Landclub Schloss Fahrenbach (261) – große Qualität in großartiger Landschaft, das ist Bayerns Osten. Auf dem 105 ha großen „Landschaftsgolfplatz“ des Schloss Fahrenbach prägt die Natur mit ihrer Topographie, den Wasserläufen, kleinen Strauch- und Baumgruppen und Feuchtbiotopen das Spiel weitaus mehr als die Spiellänge und Hindernisse. Der Platz stellt aufgrund seiner hügeligen und in sich stark gewellten Grüns sowohl für Pro‘s als auch für Amateure eine Herausforderung dar.

Doch noch einmal Bayreuth, das Pilgerziel der Wagnerfreunde, – Sie haben Golf gespielt und womöglich musikalischen Spielern zugehört – folgen wir jetzt also wieder der Straße der Residenzen, der uns in Regensburg und Passau wieder mit der Glasstraße vereinigen wird.

Bamberg heißt unser nächstes Ziel, ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe. Doch ehe wir dies erreichen, wird uns der Golfclub noch zu einem Besuch einladen, dessen Namen mit der ganzen Region identisch ist, der Golfclub Oberfranken (262), wenig westlich von Bayreuth direkt an der Autobahn nach Bamberg gelegen. Wir wählen diesen Weg des Golfsports wegen. Freunden des Wanderns und reiner Natur sei die Route von Bayreuth nach Nürnberg durch die Fränkische Schweiz empfohlen – durch romantische Felsentäler und höhlenreiche Hügel, wo – so ein Schriftstellerwort – sich „der Schlupfwinkel des deutschen Gemüts“ befindet.

Bamberg – Dom und Rauchbier

In Bamberg, der alten Kaiser- und Bischofsstadt mit beeindruckendem spätromanischen Dom (UNESCO Weltkulturerbe), erleben Besucher den historischen Stadtkern zweigeteilt: den kirchlichen auf sieben Hügeln wie Rom, den weltlichen auf der Insel zwischen zwei Regnitz-Armen. Von der unteren Brücke, beim idyllischen Alten Rathaus, sieht man das so genannte Klein-Venedig mit hübschen Fischerhäusern. Am Dom lässt sich der Bamberger Reiter bewundern, dessen Vorbild angeblich eine Darstellung des Heiligen Stefan von Ungarn gewesen sein soll – die Nibelungen lassen grüßen.

Ganz in der Nähe des Stadtkerns, an den Ufern der Regnitz, praktisch in Duft- und Reichweite der Rauchbier-Brauereien, liegen die Spielbahnen des Golfclub Hauptsmoorwald Bamberg (263). Die Anlage befindet sich zentrumsnah zur historischen Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg, eingebettet in einen Kiefernwald mit altem Baumbestand. Der Club ist Mitbenutzer des amerikan. Golfplatzes auf dem Militärgelände der US-Army, ein Anmeldung ist daher notwendig. Mehr als nur ausweichen, können Sie aber auf die 18 Löcher des Golfclub Bamberg (264) auf Gut Leimershof. Die Anlage liegt direkt vor den Toren Bambergs auf dem unter Denkmalschutz stehenden Gut Leimershof. Die sportlich anspruchsvolle Anlage liegt eingebettet in eine typisch fränkische Hügellandschaft und ist auf drei Seiten von Wald umgeben.

Von hier aus können Sie dann – so gestärkt – über Schüsselfeld mit dem Golfclub Schloss Reichmannsdorf (265) in Richtung Nürnberg weiter zu reisen. Der Golfclub Schloss Reichmannsdorf bietet ein stilvolles Ambiente. Der Platz in Schlüsselfeld stellt inmitten herrlicher Landschaft mit Schlosspark, Wald, Wiesen und Weihern nicht nur für Anfänger eine sportliche Herausforderung dar. Der nicht terminlich überladene Spielbetrieb und das Clubhaus vermitteln eine wohltuend entspannte Atmosphäre, die sich auf Mitglieder und Gäste, Anfänger und „Einstellige“ überträgt.

Ehe man aber hinüber nach Nürnberg reist, sollte ein Besuch in Herzogenaurach stattgefunden haben. Nicht deshalb, weil sich mit adidas und Puma hier zwei der größten Sportartikel-Hersteller der Welt befinden, sondern weil sich im Golfclub Herzogenaurach (266) hervorragend Golf spielen lässt – als vermutlich willkommene Abwechselung von großer Kultur. Die 18-Loch-Golfanlage im Herzen Mittelfrankens zeichnet sich nicht nur durch die gelungene Synthese zwischen landschaftlichem Reiz, sportlicher Herausforderung und gesellschaftlicher Begegnungsstätte aus, sondern bietet hochwertiges Golfvergnügen zu fairen Preisen.

Im Raum Nürnberg-Fürth seien noch zwei Anlagen empfohlen, die der Region, wo einst die erste deutsche Eisenbahn fuhr, gut zu Gesichte stehen: der 1. Golfclub Fürth (267), der 1951 von der US-Army auf dem Gelände des Flugplatzes Atzenhof errichtet wurde und seit 1992 vom GC Fürth betrieben wird und der Golfclub am Reichswald (268) ganz in der Nähe des Nürnberger Flugplatzes. Wie der Name „Reichswald“ schon sagt, befindet sich diese Anlage „im“ Nürnberger Reichswald. Die direkte Umgebung des sehr imposanten alten Baumbestandes, im Volksmund „Steckalaswald“ genannt, beeindruckt einen jeden Golfer nachhaltig, der mehr offenes Gelände gewöhnt ist. Der Platz ist für Golfspieler aller Spielstärken geeignet, wobei aber selbst Bälle von Könnern gelegentlich im Wald oder in einem der Teiche landen und unwiderruflich verloren sind.

Fotos

Nürnberg

Nürnberg - Christkindlsmarkt

Aschaffenburg

Würzburg

Würzburg

Rothenburg ob der Tauber

Coburg

Spielcasino Bad Kissingen

Bayreuther Eremitage mit Sonnentempel

Golfclubs

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PLAYMOBIL-Golf Range

D-90513 Zirndorf

Range

Golf-Club Ansbach e.V.

D-91598 Colmberg

9/6 Loch

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