Woods schlägt Cink im Finale der Matchplay-WM

Woods schlägt Cink im Finale der Matchplay-WM

Tiger Woods auf dem Weg zum dritten Sieg bei der Matchplay-WM (AFP)

Sonntag 24 Februar 2008, 23:06 Uhr

Bei der Matchplay-WM in Tucson hat Tiger Woods spät Fahrt aufgenommen und im Finale seinen Landsmann Stewart Cink geschlagen. In Mexiko verbesserte sich Alex Cejka auf Rang 43.

US-Superstar Tiger Woods hat nach Anlaufschwierigkeiten bei der Matchplay-Weltmeisterschaft in Arizona doch noch seinen dritten Titel nach 2003 und 2004 gewonnen. Ansteigende Form zeigt auch der deutsche Golfprofi Alexander Cejka, der sich vor der Schlussrunde des PGA-Turniers im mexikanischen Riviera Mayo vom 50. auf den 43. Platz verbesserte.

Mit insgesamt 211 (70+73+68) Schlägen hat der Münchner 16 Schläge Rückstand auf den führenden US-Profi Brian Gay (195) und nur noch theoretische Chancen auf eine Top-10-Platzierung. Immerhin gelang ihm vor dem Finale mit 68 Schlägen seine beste Tagesrunde. Dabei leistete sich der gebürtige Tscheche wie schon am Vortag ein Doppel-Bogey, überzeugte aber mit fünf Birdies.

Deutlicher Finalsieg für Woods

Bei der Lochspiel-Weltmeisterschaft in Tucson schaffte Woods erst nach zwei Zittersiegen und einer Leistungssteigerung im Viertel- und Halbfinale den Sprung ins Finale. Dort setzte er sich schließlich gegen seinen US-Landsmann Stewart Cink durch (8 und 7), der im neunten Anlauf erstmals das WM-Finale erreicht hatte.

Nachdem er sich im Achtelfinale erst am 20. Loch gegen den Australier Aaron Baddeley durchgesetzt hatte, hatte Woods anschließend gegen den Südkoreaner K.J. Choi (3 und 2) sowie Titelverteidiger Henrik Stenson (2 auf) aus Schweden jeweils souverän gewonnen.

Bereits in der ersten Runde war der deutsche Shooting-Star Martin Kaymer (Mettmann) gescheitert. Bei seinem ersten Auftritt in den USA hatte der Rheinländer gegen den US-Amerikaner Boo Weekley den Achtelfinaleinzug verpasst.

Vorzeitig gescheitert ist auch die Berliner Profigolferin Miriam Nagl, die beim US-Turnier in Kapolei auf Hawaii mit 151 (74+77) Schlägen deutlich den Cut (144 Schläge) verfehlte. Vor der Schlussrunde führt die US-Proette Paula Craemer (200) vor der Südkoreanerin Jeong Jang (201).

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